Korps Burgdorf - am Puls der Stadt

Mit Herz und Hand

 

Das Herz ist ein wichtiger Bestandteil in der Beziehung zu einem Menschen.

Mit Herz sollen wir uns begegnen und in dieser Haltung Ehre entgegen bringen.

Ehret den Herrn Jesus Christus. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

In diesem Sinne nehmen wir den Auftrag ernst, den Menschen von Burgdorf von der unendlichen Liebe Jesus zu erzählen. Unsere Herzen, unsere Türen weit zu öffnen und Sie willkommen zu heissen. Willkommen zu heissen an unseren Treffen im Gebäude der Heilsarmee. Willkommen zu heissen, da wo Sie sind, auch auf der Strasse. Willkommen zu heissen, in die Gegenwart Gottes.

 

Nehmen wir uns also an der Hand und gehen gemeinsam den Weg nach vorne. 

 

 

Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor.

Römer 10, Vers 12

 

Warum gerade die Heilsarmee? Warum gerade das Korps Burgdorf? Als 16-jähriger Teenager wurde ich das erste Mal in den Jugendclub der Heilsarmee eingeladen. Ich musste mich zuerst bei meinen Eltern etwas durchsetzen, doch bald besuchte ich regelmässig den "Boothser" wie der Jugendclub damals hiess, wie auch die Versammlungen am Sonntag. Ich sog die Botschaften über Jesus Christus in mich auf wie ein trockener Schwamm. Obwohl, Jesus Christus war für mich kein Fremder. Das Tischgebet gehörte bei uns zu Hause genauso zum Leben wie das tägliche Lesen in der Bibel. Aber hier war es anders. Hier, bei diesen Menschen fühlte ich mich so angenommen wie ich war. Hier war ich einfach nur ich, ein Mensch den Jesus über alles liebt. So habe ich dann an einem Novemberabend mein Leben Jesus hingelegt und Ihn als meinen Erlöser angenommen. Nicht dass Sie denken mein Leben sei dadurch einfacher geworden. Ganz und gar nicht. Oder kennen Sie irgendjemand, der von Geburt an alles weiss, alles richtig macht? Vor allem meine Mutter hatte es in dieser Zeit nicht leicht mit mir. Viel neues das ich lernte, viele Stellen in der Bibel verstand ich nicht und forderte damit meine Mutter stark heraus. Doch mit den Jahren begriff ich, dass Jesus in aller ersten Linie für mich gestorben ist, weil er mich so unendlich lieb hat. Dass ich diese Liebe für mich in Anspruch nehmen soll, immer wieder, Tag für Tag. Und: DAS ICH MEINEN MITMENSCHEN VON DIESER LIEBE WEITER ERZÄHLEN SOLL! Der Umgang mit mir wurde damit nicht leichter aber viel einfacher. Wunderbare Erinnerungen habe ich an das Singen in den Wirtschaften, Bettaggottesdienst auf dem Rachisberg, Freiversammlungen, Kollekten sammeln von Tür zu Tür, stundenlange Diskussionen im Boothser. Es war eine wunderbare Zeit, eine Zeit in der Geborgenheit der Heilsarmee Burgdorf. Ja, inzwischen sind viele Jahre verstrichen. Zum meinem Leben gehörte, wie wohl bei allen Menschen, das Dazulernen. Etwas ganz wichtiges: Umstände können mich Formen, aber ich muss Ihnen nicht unterliegen. Ich habe immer die Wahl! YOU HAVE EN CHOIS! So hat mich, nach fast 30 Jahren in der Heilsarmee Thun und Bern, eine Einladung zum Wydehof Gottesdienst 2010, wieder in die Heilsarmee Burgdorf geführt. Mein Glaube konnte mir in all den Jahren niemand nehmen. Aber jetzt, jetzt kann ich im Glauben wieder wachsen! Es war für mich vom ersten Moment an ein Heimkommen. Ein zweites Mal erlebe ich, dass ich hier in der Heilsarmee Burgdorf angenommen bin, so wie ich bin. So bin ich erneut einfach nur ich, ein Mensch der von Jesus geliebt ist. Ich darf erleben wie es ist, mich von der Puppe zum Schmetterling zu entfalten und mit den Gaben, die Gott mir schenkt, anderen Menschen zu dienen. Danke Herr, dass Du meinen Weg zurück in dieses Korps geleitet hast. Danke Herr, für Deine Gnade. Danke Herr, dass Du jedem die Wahl gibst. Die Wahl Deine Erlösung anzunehmen. Die Wahl sich mit Dir zu verbinden. Halleluja. Amen     E.Stettler-Weibel                                                                                                       

Interview: Erika mit Christian und Rebekka

 

Warum bist Du in der Heilsarmee?

Christian: aus Familientradition

Rebekka: Ich wurde durch Bekannte eingeladen.

 

Warum bist Du dem Musikkorps beigetreten?

Christian: Mit 13 Jahren wurde mir im Korps Adelboden ein Instrument in die Hände gedrückt. Sobald ich die Tonleiter konnte, durfte ich in der Musik mitspielen. Das war vor 60 Jahren!

Rebekka: Ich spiele seit der 2. Klasse Querflöte. Es ist mir ein Bedürfnis wieder in einer Gruppe spielen zu können.

 

Warum gerade in der Heilsarmee Burgdorf?

Christian: Die Schließung vom Korps Bern2 hat uns nach Burgdorf geführt. Über die Beno hatte ich bereits Kontakt zum Korps. Hier kann ich mehr geben als z.B. im Korps Bern, in Burgdorf werde ich als Musikant gebraucht.

Rebekka: Weil ich mich hier wohl und angenommen fühle.

 

Aufnahme neuer Mitglieder im Korps Burgdorf

 

In der Predigt zeigte uns Majorin Ratti auf, wie wichtig es ist, Gott um Weisheit für seine Entscheidungen zu bitten. (Jakobus 1,5.) Es gibt Entscheidungen, die treffe ich ganz alleine, andere bespreche ich mit einem Freund. Es gibt aber Entscheidungen, welche ich mit Gott besprechen muss. Jede Entscheidung ist am Ende eine Entscheidung für mich. Die wichtigste Entscheidung ist: für oder gegen Gott. Diese Entscheidung haben gleich neun Menschen getroffen. Dabei haben sie auch einen Kampf gemäß Epheser 6,12 gewonnen! Am 5. Juni als Soldaten ernannt wurden: Res Mathys, Andreas, Esther, Livia und Martina Schwaller. Als offizielles Mitglied im engeren Freundeskreis: Stephan Röthlisberger, Tabea Ratti, Markus und Christine Wiget. „Wir aber wollen anhalten am Gebet und am Amt des Wortes. Und das Wort Gottes nahm zu, und die Zahl der Jünger ward sehr groß“. Apg.4.4+7a

Mein Weg zur Salutistin

 

 

 

Durch Veränderungen in unserem Gemeindeleben haben wir als Familie vor zwei Jahren begonnen die Gottesdienste in der Heilsarmee Burgdorf zu besuchen. Ganz fremd war mir dieses Umfeld nicht. Einen Teil meiner Verwandtschaft ist seit langer Zeit in der Heilsarmee zu Hause. Eine meiner Eigenarten ist, dass ich mich schnell von etwas begeistern lasse. Manchmal hält diese Begeisterung nicht lange an. So hat mich mein Vater auch nicht ganz ernst genommen, als ich schon nach den ersten paar Gottesdienstbesuchen sagte, dass ich auch eine Uniform wolle. Es war nicht das „Salutist“ sein, das mich faszinierte. Einfach die Uniform und das Gefühl der Gemeinsamkeit. Die Vorstellung mit den Anderen in Uniform irgendwo hinzugehen, wie z.B. eine andere Gemeinde zu besuchen, oder an der Topfkollekte teilzunehmen faszinierte mich. Mir gefällt diese Einheit, das Zusammengehören usw.

 

Die erste Begeisterung ist dann auch bald einmal verflogen. Ich hatte Zeit, die Heilsarmee nach und nach besser kennezulernen und das Thema „Uniform“ stand nicht mehr ganz zu Oberst. Severino kam im weiteren Verlauf plötzlich mit der Anfrage für einen Rekrutenkurs auf mich zu. Das hingegen begeisterte mich etwas weniger. Trotzdem sagte ich zu und besuchte die vorgegebenen Abende. Tja, einen Rekrutenkurs endet immer mit der Frage, wie man in seiner Beziehung zur Heilsarmee weitergehen will. „Freund oder Salutist?“

 

Die Freude an der Uniform war immer noch vorhanden. Salutist zu werden bedeutet aber doch noch etwas mehr. Jetzt musste ich abwägen. Will ich mir ein paar Sachen offen halten und dafür auf die Uniform verzichten, oder bedeutet mir das gar nicht so viel. Ich bin in unserer Familie ohne Alkohol aufgewachsen. Daher ist es keine grosse Veränderung, auf das Wenige in diesem Bereich zu verzichten. Zudem ist es auch ein Schutz, mich weiterhin von der Verlockung des Alkohols fernzuhalten. Alle weiteren Punkte des Gelübdes sind für mein geistliches Leben aber noch wichtiger. Für dies habe ich mich aber schon bei meiner Taufe entschieden. Somit stand für mich einem „ja“ zum Salutist nichts mehr im Weg.

Nun kann ich mit Freude meine Uniform tragen und bin positiv überrascht, wie mein näheres Umfeld reagiert, wenn ich sage, dass ich eine Salutistin bin. Bis jetzt haben alle mit Respekt und einer gewissen Bewunderung darauf reagiert.                                                                                               Livia Schwaller

 

Freund der Heilsarmee zu sein, ist für mich eine gute Gelegenheit, die Institution als solches und die Menschen dahinter besser kennenzulernen. Es ist für mich wichtig, in einer Gemeinde zu Hause zu sein. So fühle ich mich dazuzugehörig. Christine Wiget     

Christine ist seid dem 9. September '12 Salutistin.                                                                   

 

Juli

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