Generalin Linda Bond 2011 - 2013

* 22. Juni 1946 in Glace Bay, Nova Scotia (Kanada) -

Linda Bond (* 22. Juni 1946 in Glace Bay, Nova Scotia (Kanada)) ist die internationale Leiterin der Heilsarmee.

Am 21. Juni 1969 wurde sie Heilsarmeeoffizierin und hat in unterschiedlichen Ländern gearbeitet. Sie ist seit dem 2. April 2011 als Nachfolgerin von General Shaw Clifton die internationale Leiterin der Heilsarmee im Rang einer Generalin. Bevor sie zur Generalin gewählt wurde, war sie Territorialleiterin im Heilsarmee-Territorium Australien-Ost. Als 19. Generalin der Heilsarmee ist sie die dritte Frau in diesem Amt nach Generalin Evangeline Booth (1934–1939) und Generalin Eva Burrows (1986–1993).

 

Quelle:Wikipedia

Nach 44 Dienstjahren in der Heilsarmee tritt Generalin Linda Bond in den Ruhestand. Bild: Salvation Army IHQ
Nach 44 Dienstjahren in der Heilsarmee tritt Generalin Linda Bond in den Ruhestand. Bild: Salvation Army IHQ

Redaktion

Der Stabschef, Kommissär André Cox, schreibt am 13. Juni 2013: "Nach einer Zeit der persönlichen Überlegungen und des Gebets hat Generalin Linda Bond entschieden, das Amt der Generalin zum 13. Juni 2013 niederzulegen. Ihre Entscheidung fällt sie nach 44 Jahren im Dienst für die Heilsarmee."

Wie es die Satzung der Heilsarmee vorsieht, übt der Stabschef bis zur bevorstehenden Wahl eines neuen internationalen Leiters die Funktionen der Generalin aus.

 

Der Stabschef wird in Kürze den Hohen Rat einberufen, um einen neuen General oder eine neue Generalin zu wählen.

 

Linda Bond hat einen Bachelortitel in „Religious Education“ und einen Masterabschluss in Theologie. Sie trat 1967 als Kadettin in die Offiziersschule in Kanada ein. Zwei Jahre später wird sie zur Offizierin geweiht. Die folgenden neun Jahre dient sie in der Korpsarbeit. Dann wird sie als Lehrkraft an die Offiziersschule in Toronto bestallt, später als Territoriale Kandidatensekretärin berufen.

 

Anschliessend kehrt sie in die Korpsarbeit zurück. Sie wird “Commanding Officer” des Kitchener Korps. Sie dient dann an der Offiziersschule in St John’s, Neufundland, als Vizedirektorin, Divisionssekretärin der Maritim-Division und später als Leiterin dieser Division. 1995 wird sie als Untersekretärin für das Personal ans Internationale Hauptquartier bestallt. Sie bleibt vorerst im Vereinigten Königreich und leitet ab 1998 die Division Zentral-Nord des Territoriums Vereinigtes Königreich.

 

Über ein Jahr später kehrt sie zurück nach Kanada, als sie zur Chefsekretärin des Territoriums Kanada und Bermuda ernannt wird. Im Juli 2002 wird sie ins Territorium USA West bestallt. Sie dient dort als Territorialleiterin und Territoriale Präsidentin für Women’s Ministries (in der Schweiz: Gesellschaft und Familie). 2005 kommt sie zurück ans Internationale Hauptquartier, als Sekretärin für geistliche Entwicklung („Spiritual Life Development“) und internationale Beziehungen.

 

2008 wird sie zur Leiterin des Territoriums Australien Ost ernannt. Im Januar 2011 wird sie in das höchste Amt der Heilsarmee gewählt.

 

Kommissär André Cox schreibt abschliessend: „Wir beten für Gottes Segen auf Generalin Linda Bond, die in den Ruhestand tritt.“

Internationale Ankündigung: Generalin Linda Bond tritt in den Ruhestand (englisch)
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Weihnachtsumarmung

 

 

Generalin Linda Bond

Internationale Leiterin der Heilsarmee

 

Weihnachtsbotschaft der Generalin 2012

Der kleine Junge hatte sich offensichtlich verlaufen. Er stand im Einkaufszentrum, zahllose Menschen eilten an ihm vorbei. Er wirkte sehr ängstlich und schaute sich nach allen Seiten um, auf der Suche nach einem vertrauten Gesicht. Es war Weihnachtszeit, wohl die schlimmste Zeit des Jahres, um mitten zwischen dahineilenden Menschen zu stehen und ein Familienmitglied aus den Augen verloren zu haben. Doch von meinem Platz neben dem Weihnachtstopf der Heilsarmee konnte ich sehen, was er nicht sah – in der Nähe stand ein älterer Mann und liess den Jungen nicht aus den Augen. Ich dachte mir, dass das sein Grossvater sein musste. Tatsächlich trafen sich irgendwann ihre Blicke und der ältere Mann lief zu dem Jungen und nahm ihn in die Arme. „Du hast gedacht, du hättest mich verloren, stimmt’s? Aber ich habe immer gewusst, wo du warst.“ Keine Vorwürfe für den Jungen, weil er davongegangen war. Keine beschämende Predigt vor fremden Menschen. Keinerlei Tadel.

 

Für so viele Menschen verstärkt die Weihnachtszeit nur das Gefühl der Verlorenheit – in der Menge allein zu sein. Die Betonung von Familie, glücklichen Erinnerungen, Feiern und Schenken erinnert sie nur an ihre Isolation und daran, dass ihr Leben nicht so schön war. Vielleicht hat die Heilsarmee deshalb Weihnachten zu einem ihrer Schwerpunkte im Jahreslauf gemacht. Vielleicht veranstalten wir deshalb besondere Weihnachtsessen, unterstützen Bedürftige und verschenken Spielzeug. Wir möchten das Gefühl der Verlorenheit lindern oder auf akute Notlagen eingehen und den Geist von Weihnachten auf ganz praktische Weise zeigen.

 

Doch trotz allem, was wir tun, können wir kein zerbrochenes Leben reparieren und keine tiefen inneren Wunden heilen. Manchmal sind wir überrascht zu entdecken, dass die Menschen, die sich in diesem Weihnachtswirrwarr am verlorensten fühlen, nicht unbedingt knapp bei Kasse sind. Manchmal sind in Wirklichkeit diejenigen die Verletzten, Gebrochenen, Einsamen und Verlorenen, die alles im Griff zu haben scheinen.

 

Die Bibel erzählt von einem solchen Mann – Zachäus. Er war eigentlich sehr reich. Doch wegen seiner Arbeit als Steuereintreiber wurde er von den Leuten gemieden. Doch Jesus, wie der fürsorgliche Grossvater, sah die ganze Zeit, wo er war, und ging in einer lebensverändernden Weise auf ihn zu. Als er von den Leuten dafür kritisiert wurde, dass er mit einem „Sünder“ wie Zachäus beim Essen sass, erklärte Jesus ausdrücklich, dass er in die Welt gekommen war, um die Verlorenen zu suchen und zu retten (Lukas 19,10).

 

Zachäus veränderte sich von einem gerissenen Betrüger zu einem grosszügigen, verantwortungsbewussten Bürger. Warum? Nicht weil er öffentlich beschämt, getadelt oder ausgegrenzt wurde, sondern weil Jesus ihn gesucht hatte. Er gab ihm das Gefühl von Würde. Er wusste, dass Zachäus anders werden konnte.

 

Es ist so wichtig, dass wir uns im Blick auf die Weihnachtsgeschichte nicht in Nostalgie verlieren. Wenn wir die Ereignisse um die Geburt Jesu romantisieren, entgeht uns womöglich die Kraft ihrer Botschaft. Gott wurde Mensch, zog in unsere Nachbarschaft und verbrachte sein Leben mit der Suche nach denen, die eine neue Beziehung zu ihrem Schöpfer brauchen.

 

Manche von uns würden vielleicht nie zugeben, eine verlorene Seele zu sein, aber wir gestehen uns vielleicht ein, dass wir etwas von unserem Idealismus, unseren Werten, unserem Glauben oder unserer Hoffnung verloren haben. Vielleicht würden wir sogar so weit gehen zuzugeben, dass wir einiges an Liebe zu uns selbst oder zu anderen verloren haben. So etwas erzählen wir sicherlich nicht jedem. Vielleicht fühlen wir uns auch wie der kleine Junge, die Menschenmenge bemerkt uns nicht, aber wir brauchen es dringend, dass uns jemand findet. Nun, Freunde, Weihnachten handelt vom Kommen des Heilands der Welt – des liebenden Heilands – dessen, der verlorene Menschen sucht, sie in seine Arme schliesst und ihnen das beste Zugehörigkeitsgefühl gibt, das sie sich jemals vorstellen könnten.

 

Predigt zu Lukas 4, 14-21 der Generalin Linda Bond

Generalin Linda Bond, 21.11.11 in Bern
Generalin Linda Bond, 21.11.11 in Bern

 

 

"Die Botschaft der Heilsarmee ist eine Botschaft von Freiheit und Hoffnung."

 

Es reicht nicht, wenn die Leute gut finden was die Heilsarmee macht. Es ist unsere Aufgabe, die Botschaft von Jesus Christus weiter zu geben.

Pressemitteilung
Die Generalin Linda Bond „durch und durch Salutistin“ - Heilsarmee ...
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Blog Artikel

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22

Mär

2013

die Generalin besucht die Schweiz

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Mo

21

Nov

2011

Generalin Linda Bond

Um in der Gegenwart dienen zu können müssen wir vom heiligen Geist erfüllt sein

 

"ich liebe die Heilsarmee, aber sie ist nicht Jesus. Wir können keine Menschen retten. wir können nur die Bodschaft von Jesus verkünden. Retten kann nur Jesus."

 

Es ist unser Auftrag an die Zukunft zu glauben.die transformierende Botschaft hinaus in die Welt zu tragen.

 

hier geht es zur Predigt von Linda Bond vom 21.11.11, 19h

 

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Dezember

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